Ökologische Unkrautvernichtung

Immer mehr Menschen suchen nach einer Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln.

HWS – Heißwasser-Schaum-Verfahren

Der Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln ist nicht mehr zeitgemäß und wird auch nur noch in Ausnahmefällen genehmigt. Viele Kunden suchen daher nach ökologischen und dabei auch langfristig kostengünstigen Alternativen zur chemischen Unkrautvernichtung.

Es gibt verschiedene andere Möglichkeiten Unkraut ohne Gift und Chemie zu entfernen.

Mit dem Heißwasser-Schaum-Verfahren (HWS) können wir die entscheidenden Kriterien in nur einem einzigen Arbeitsgang vereinen.

Mit diesem Verfahren arbeiten wir pestizidfrei und rein ökologisch unter strikter Beachtung des Pflanzenschutzgesetzes. Der Schaum ist ein Produkt auf Basis milder, nichtionischer Tenside. Dieser wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen: Kokosnuss und Mais.

Er ist vollständig biologisch abbaubar.

Der Schaum wird in einer Konzentration von 2-4% bei der Anwendung verdünnt. Er ist nicht rutschig, lockt keine Insekten an und hinterlässt beim Trocknen keine Spuren. Es wird keine Genehmigung nach § 6 Pflanzenschutzgesetz benötigt, da auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet wird. Unser Heißwasser-Schaum-Verfahren ist in die Betriebsmittelliste für Ökobetriebe (FiBL) aufgenommen.

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Der Wirkstoff bei diesem Verfahren ist nur das heiße Wasser, nicht der Schaum.

Da es sich hier um ein rein physikalisches Verfahren handelt, kann es keine Resistenten gegen dieses Verfahren geben.

Statt offenem Feuer, Dampf oder Drahtbürste, nutzen wir das universelle Medium Wasser, denn die Wurzel allen Übels, im wahrsten Sinne des Wortes, wird bei der rein mechanischen Unkrautbekämpfung nicht angetastet.

Wasser hat im Gegensatz zu Feuer oder Dampf von Natur aus die Eigenschaft im Boden zu versickern. Auf diese Eigenschaft baut das Heißwasser-Schaum-Verfahren. Die Leistungsstärke des HWS – Verfahrens beruht auf die Fähigkeit durch Hitzeeinwirkung das Pflanzenwachstum abrupt und nachhaltig zu unterbrechen. Dieses Verfahren kommt ganz ohne chemische Schadstoffe aus, da es ausschließlich auf der Wirkung des 96-98C° heißen Wassers beruht.

Der gleichzeitig aufgebrachte Schaumteppich dient ausschließlich als Isolierschicht um die hohe Wassertemperatur am Boden zu halten. Somit verlängern wir entscheidend den Wirkungsgrad und das heiße Wasser kann lange genug an den entscheidenden Pflanzenteilen wirken.

Würden wir nur heißes Wasser auf den Boden ausbringen (ohne Schaum), würde ein Großteil der Wärme bereits im Vorfeld verloren gehen.

Diese Zeit reicht aus, um die auf oder im Boden befindliche Unkrautsamen, die oberirdischen Pflanzenteile und die oberen Teile der Wurzel abzutöten.

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Das HWS – Verfahren wirkt sehr nachhaltig, da es quasi die neue Unkrautgeneration, gleichzeitig bekämpft.

Selbst schwer bekämpfbare und giftige Pflanzen können wir gefahrlos bekämpfen, wie z.B. die Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau), die aus Südosteuropa nach Deutschland eingewandert ist. Diese breitete sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr auf Ruderalstandorten, entlang von Wegrändern, Autobahnen, Flüssen oder in Waldlichtungen aus und verdrängen auf diesen Standorten die einheimische Vegetation. Zudem enthält ihr Saft Furanocumarine, die bei Berührung in Verbindung mit Sonneneinstrahlung auf der Haut Rötungen, Schwellungen, Blasenbildungen, Läsionen und verstärkte Pigmentation hervorrufen.

Der große Vorteil unserer Maschine ist, dass sie nicht fest auf eine Plattform aufgebaut ist, so dass sie überall eingesetzt werden kann, sei es in schlecht zu erreichenden Hinterhöfen, Gärten, Dachterrassen oder wo auch immer sich das Unkraut befindet.

Um das Pflanzenwachstum jedoch langfristig zu unterbinden, sind gerade zu Beginn des Einsatzes des Heißwasser-Schaum-Verfahrens im 1. Jahr bis zu drei weitere Anwendungen erforderlich. Auf Grund der nachhaltigen Wirkung reichen bereits im 2. Jahr meist zwei Anwendungen in der Regel völlig aus.