Gartenarbeiten im Herbst

Wenn die Tage kürzer werden und die Gräser und Pflanzen ihr Wachstum reduzieren,
ist die Zeit zum Düngen und Pflanzen!

Vor Einbruch der kalten Jahreszeit sollte der Rasen gestärkt und fit für den Winter gemacht werden.

Der Rasenschnitt – auf die Länge kommt es an

Der richtige Zeitpunkt zum finalen Rasenschnitt des Jahres ist der späte Herbst, vor dem ersten Frost.
Die Ideale Rasenlänge liegt zwischen 4 und 5 cm. Ist der Rasen länger wird er durch Schnee und Matsch auf den Boden gedrückt, dies begünstigt dann den Pilzbefall, was wiederum den Rasen schwächt und ihn anfällig für weitere Krankheiten macht. Des Weiteren wird der Rasen im bodennahen Bereich ausreichend mit Licht versorgt.

Die gesunde Rasenfläche – benötigt Licht

Der letzte Rasenschnitt darf nicht liegen bleiben, da hierdurch dem Rasen das Licht entzogen wird. Auch das Laub sollte von der Rasenfläche entfernt werden, da ansonsten die Schimmelbildung begünstigt wird.

Stärkung für den Winter – spezielle Düngung im Herbst

Mit jedem Rasenschnitt in der Wachstumsperiode verliert der Rasen wichtige Nährstoffe. Dieser Verlust wird durch mehrmaliges Düngen pro Jahr ausgeglichen. Bei der Düngung im Herbst ist darauf zu achten, dass der Stickstoffgehalt im Boden nicht erhöht wird. Die Gräser benötigen vor dem Winter Kalium zur Stärkung. Dies begünstigt, dass der Rasen gut durch den Winter kommt.

Der bunte Frühlingsgarten – pflanzen im Herbst

Im Herbst werden Knollenpflanzen in die Erde gesetzt, damit sie im Frühling aufblühen können.

Durch die Kälte des Winters werden die Pflanzen zum Entwickeln der Triebe animiert. Darüber hinaus beginnen die Knollen ab September mit der Wurzelbildung.

Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass der Boden locker und Wasserdurchlässig ist, damit keine Staunässe entsteht.  Andernfalls besteht das Risiko, dass die Knollen faulen, oder von Schädlingen befallen werden.

Die richtige Düngung begünstigt das Pflanzenwachstum und die Ausbildung guter Blüten.

Als Langzeitdünger haben sich Hornspäne bewährt, diese werden beim Pflanzen direkt in das Pflanzloch eingestreut.

Die Pflanztiefe bei kleinen Zwiebeln ergibt sich aus dem dreifachen Zwiebeldurchmesser. Bei großen Zwiebeln sollte die Pflanztiefe mindestens doppelt so tief wie ihr Durchmesser sein.

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